Mein Ansatz: Agrarökologie
Agrarökologie ist ein viel versprechender Ansatz für eine umweltfreundliche, enkeltaugliche Nahrungsproduktion von morgen. Sie nimmt die Natur als Vorbild und gestaltet den Betrieb im Sinne eines Agrar Ökosystems. Auch der Weltagrarbericht erkennt an, dass der Ansatz der Agarökologie landwirtschaftliche Systeme produktiver machen und gleichzeitig Umweltleistungen bereitstellen kann. Ein Agrarökosystem ist im Aufbau jedoch wesentlich arbeitsintensiver als konventionelle Produktionssysteme. Darum müssen sich die Produzenten und Konsumenten regional vernetzen, damit beide Seiten faire Preise erhalten.
Natürlich dauert der Aufbau eines Agrarökosystems seine Zeit, Bäume wachsen nicht von heute auf morgen und haben auch feste Pflanzzeiten. Außerdem stehen Umbauarbeiten am Auslauf und den Stallgebäuden an, damit die Tiere ein schönes Zuhause vorfinden:
Folgende agrarökologische Ansätze werden im Hühnerparadies Önsbach verwendet und aufgebaut

  • Agroforstwirtschaft
  • Ganzheitliches Weidenmanagement (Holistic Management nach Allen Savory)
  • Traditionelles Wissen
  • Regionalität

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Agroforst: Mit Bäumen auf dem Acker die Umwelt und das Tierwohl unterstützen

Bäume sind fantastische Lebewesen. Sie 

  • produzieren Sauerstoff
  • speichern Treibhausgase 
  • unterstützen durch Blühleistung Bienen und ander Insekten 
  • geben den Hühnern Deckungsmöglichkeit
  • schaffen ein Mikroklima mit ausgeglicheneren Temperaturen und weniger Wind
  • können Futtermittel in Form von Blättern und Früchten bereitstellen
  • können zu besserer Auslaufnutzung, höherem Tierwohl und erhöhter Sicherheit betragen


Ganzheitliches Weidemanagement (Holistic Management nach Allen Savory)
Das ganzheitliche Weidemanagement ist eine Strategie die sich an den natürlichen Herdenbewegungen von Pflanzen- und Allesfressern orientiert. Im Hühnerparadies Önsbach soll es durch die Anlage von 20 Wechselweiden und einem täglichen Wechsel der Weide umgesetzt werden. Dadurch bleibt das Gras immer knackig grün und die Flächen haben 20 Tage Zeit um sich zu erholen.

Traditionelles Wissen
Ich habe mich immer gerne mit alten Bauern über traditionelle Landwirtschaftstechniken unterhalten. Oft liegt in ihnen ein unschätzbarer Wissensschatz. Beispielsweise verbessert die Einstreu mit Hobelspänen statt Stroh das den Geruch und das Fliegenaufkommen im Stall entscheidend zum Positiven.

Insekten durch Kompost anlocken und Boden aufbauen!
Hühner lieben Insekten und Würmer! Deshalb betreibe ich Flächenkompostierung im stallnahen Bereich. Hierbei wird regelmäßig eine 10 cm hohe Schicht mit Grünschnitt eingestreut. Nach dem Vorbild des Waldes wir so von oben neuer Humus aufgebaut. Insekten und Würmer werden angelockt. Das Bodenökosystem wird aktiviert.
Durch die Flächenkompostierung werden Pflanzennährstoffe und Kohlenstoff stabil im Boden gebunden statt in Grundwasser oder als CO2 und Methan in die Atmosphäre zu gehen. Im Herbst sollen hier kleine Bäume und Sträucher gepflanzt werden, die von der neuen Humusschicht profitieren können und noch mehr CO2 in fixieren können.

Die Fütterung im Detail

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